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Schauerverleihung 2025

 

Johannes Reitmeier

Der Kulturpreis „Schauer“ 2025 ging an Johannes Reitmeier, Autor, Regisseur und Intendant. Jury-Sprecher Theo Zellner würdigte ihn als Theatermacher, „der Kultur lachend, kritisch und gemeinschaftlich gestaltet und unsere Hochachtung verdient“.

Seit 2002 wird der Schauer unter der Patenschaft des Landkreises Cham vergeben und ehrt Persönlichkeiten, die das kulturelle Leben der Region nachhaltig prägen. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kultur und Bürgerschaft nahmen an der Verleihung auf Burg Neuhaus teil.

Landrat Franz Löffler überreichte dem Preisträger die Urkunde sowie das Glasunikat und würdigte Reitmeier als „Brückenbauer weit über die Heimat hinaus“. Reitmeier bedankte sich mit dem Hinweis, dass Theater immer ein Gemeinschaftswerk sei, das aus dem Miteinander vieler entsteht.

Kurzfassung der Laudatio

Die Jury betonte, es sei „höchste Zeit“, einen Theatermacher auszuzeichnen, der Oper, Musical und Schauspiel zu außergewöhnlichen Höhepunkten führt. Zellner erinnerte an Reitmeiers Anfänge 1988 auf Burg Lichtenegg, an zahlreiche Mundart-Inszenierungen sowie an seine Erfolge als Intendant in Kaiserslautern und Innsbruck.

Reitmeiers Stärke liege im Zusammenspiel mit seinen Ensembles: intensive Rollengestaltung, eindrucksvolle Massenszenen und ein unverwechselbarer Stil im Zusammenspiel von Bühnenbild, Licht und Kostümen. Seine Produktionen – von der Landshuter Hochzeit bis zur „Geierwally“, von den Passionsspielen bis hin zur international beachteten „Freischütz“-Inszenierung in Taiwan – seien kulturelle Marksteine.

Zellner abschließend: „Johannes Reitmeier ist ein großer Künstler seiner Heimat und Botschafter unseres kreativen Landstrichs.“
 


Rahmenprogramm

Für eine stimmungsvolle musikalische Abrundung sorgten Reitmeiers Musikerkollegen aus Tirol, die den Abend auf Burg Neuhaus klangvoll ausklingen ließ.