Dorfrichter Adam soll, selbst noch ramponiert von den Turbulenzen der letzten Nacht, einen Fall klären, in welchem sich während der Verhandlung immer mehr herausstellt, wie sehr er doch selber verwickelt ist. Zu allem Unglück ist auch noch ein Revisor aus der Stadt erschienen, der die Rechtmäßigkeit der Justiz auf dem Land überprüfen soll und deshalb der Verhandlung beiwohnt.
Ort der Handlung um 1850 ist die Stube des Dorfrichters Adam. Selbst noch ramponiert von den Turbulenzen der letzten Nacht soll er einen Fall klären, in welchem sich während der Verhandlung immer mehr herausstellt, wie sehr er doch selbst darin verwickelt ist. Zu allem Unglück ist auch noch Revisor Gschwendtner aus der Residenzstodt erschienen, der die Rechtmäßigkeiten der Justiz auf dem Lande überprüfen soll und deshalb der Verhandlung bewohnt. Nur noch helfen kann in dieser prekären Situation der Amts-Schreiberling Federfuxer, dem Dorfrichter Adam („oa Hand wascht de ander“) als Gegenleistung seine Nachfolge in Aussicht stellt. Für weitere Turbulenzen in der Verhandlung um einen „zerbrochenen Krug“ (Humpen) sorgen die Veitin als Klägerin, deren als „Dirne“ in Misskredit geratene Tochter Miazl sowie ihr Spusi bzw. der Angeklagte Toni. Mehr nüchtern und trocken beleuchtet die ganze Szenerie die Hausmagd: „Wanns bläd hergeht, nacha geht’s meist glei ollerweil ganz bläd hera“. Am Ende der Komödie dreht sich der Strick immer enger um den Hals des Dorfrichters Adam und das Ganze nimmt doch noch eine Wendung – wenn auch in eine völlig andere Richtung. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Dorfrichter Adam
Säp Kiesl
Federfuchser, Amtschreiberling
Stephan Obermeier
Gschwendner, Revisor
Hans Höcherl
Hausmagd
Andrea Lyzwa
Veitin, Klägerin
Rita Reiser/Monika Schauber
Miazl, Tochter
Maria Haimerl
Toni, Angeklagter
Franz Haller
Spielleitung
Kurt Laumer, Rita Reiser
Maske
Rita Raith
Technik
Mario Kneitinger, Hermann Valta, Karl Vogl
Bühnenbild
Heinz Schlecht, Max Wanninger